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Online fernsehen – Warum immer mehr Verbraucher online fernsehen

Online fernsehen – Warum immer mehr Verbraucher online fernsehen

Online fernsehen – Immer beliebter bei Verbraucher

Es ist wohl keine große Überraschung, dass der Computer, das Smartphone und das Tablet dafür sorgen, dass viele andere technische Geräte verdrängt werden. So gibt es heutzutage kaum noch eine Stereoanlage im Wohnzimmer – stattdessen verwendet der Konsument iTunes. Viele Radiosender werden durch Online-Radiosender ersetzt – auch der Fernseher muss langsam um seine Vormachtstellung zittern. Schlussendlich gibt es heutzutage schon derart viele Angebote für die Konsumenten, sodass sie nun auch online fernsehen können.
Vor Jahren benötigte der Konsument noch eine zusätzliche Hardware, damit er diverse TV-Sender mit dem Computer empfangen und somit online fernsehen konnte. Heute ist der Empfang auch ohne TV-Karte möglich. Der Konsument benötigt einen stabilen Internetanschluss, einen Browser, eine Soundkarte und natürlich einen Monitor. Wer keinen Computer hat, der kann trotzdem online fernsehen. Schlussendlich kann das TV-Programm auch auf dem Tablet oder Smartphone empfangen werden. Doch bewegen sich die Konsumenten, die ausschließlich online fernsehen, außerhalb des Gesetzes oder sind derartige Streaming-Dienste tatsächlich legal?

Online fernsehen mit Magine TV

Seit wenigen Jahren erfreut sich Magine TV, ein klassischer Streaming-Dienst, über zahlreiche Kunden, die ihren Browser nutzen, damit sie online fernsehen können. Den Streaming-Dienst gibt es seit dem Jahr 2013 – damals war das Angebot jedoch nur in Schweden verfügbar. Seit dem April 2014 gibt es Magine TV aber auch hierzulande, dass auch die Deutschen online fernsehen können. Innerhalb der ersten Monate war der Zugang noch uneingeschränkt möglich – der User konnte also, nachdem er sich gratis angemeldet hat, verschiedene Fernsehsender empfangen. So standen die Sender ProSieben, Sat.1, RTL und Co. zur Verfügung. Mit der Zeit wurde das Modell aber verändert.
Die Anmeldung ist noch immer kostenlos – zu Beginn darf sich der Konsument über die Sender ARD, WDR, ZDF, ProSieben, Sat.1, RTL, Eurosport oder Sport1 freuen, wobei natürlich auch andere Sender zur Verfügung stehen. Zu beachten ist, dass – wenn der kostenlose Probezeitraum vorbei ist – nur noch wenige Sender empfangen werden können. Für ProSieben, RTL und Co. muss der Konsument bezahlen. Magine TV bietet dafür verschiedene Modelle an. So können die klassischen Sender und auch Pay-TV-Sender gebucht werden. Die Sender können auf dem iPad, Android-Tablets und -Smartphones und auch auf dem iPhone empfangen werden. Ein Computer ist somit nicht mehr erforderlich. Am Ende benötigt der Konsument nur eine Internetverbindung, damit er das Angebot von Magine TV auch tatsächlich nutzen kann.

Können die Sendungen auch aufgenommen werden?

Doch es gibt nicht nur Magine TV – ein weiterer Anbieter ist der Dienst waipu.tv. Damit der Konsument online fernsehen kann, wurde ein eigenes Glasfasernetz eingesetzt. Der Anbieter versorgt den Konsumenten aber nicht nur mit dem linearen TV-Programm – der Kunde kann die Sendungen auch aufnehmen, in seiner Online-Videothek speichern und später ansehen. Die App, die für das Smartphone zur Verfügung steht, ist zugleich auch die Fernbedingung. Das Programm kann zudem per Chromecast auch auf das TV-Gerät übertragen werden.
Will der Konsument die Sendungen zeitverzögert ansehen, so sollte er sich auch mit dem Angebot von SaveTV vertraut machen. SaveTV erinnert an den klassischen Videorecorder. Der Kunde kann Aufnahmen planen und die Sendungen dann ansehen, wenn er Zeit hat. Der Vorteil? Die Sender werden online gespeichert und können auch online abgerufen werden. Auch SaveTV bietet einen kostenlosen Probezeitraum an – der Kunde hat also 30 Tage Zeit, bevor er sich für das kostenpflichtige Angebot entscheidet.

Online fernsehen mit Zattoo

Eine weitere Alternative wird von Zattoo angeboten. Auch Zattoo stellt den Konsumenten ein kostenloses und kostenpflichtiges Modell zur Verfügung. Hat sich der Konsument angemeldet, kann er in weiterer Folge auf 75 TV-Stationen zugreifen – natürlich kostenlos. So stehen ARD, Arte oder Sport1 zur Verfügung. Des Weiteren kann der Konsument auch auf zahlreiche regionale Sender zugreifen. Entscheidet sich der Kunde für den HiQ-Zugang, so werden weitere Sender freigeschalten. Der Kunde hat nun einen Zugriff auf RTL, RTL 2, N-TV und auch auf die Programme der ProSieben- und Sat.1-Gruppe. Der Preis beläuft sich auf 9,99 Euro/Monat. Kunden, die noch unsicher sind, haben den Vorteil, dass ihnen ein kostenloser Probezeitraum zur Verfügung gestellt wird.

Stehen auch Pay-TV-Sender zur Verfügung?

Wer online fernsehen möchte, muss sich aber nicht nur mit den regionalen Programmen zufriedengeben. Selbstverständlich gibt es auch Pay-TV-Sender. Sky, der wohl bekannteste Pay-TV-Anbieter, ist ebenfalls auf den Streaming-Zug aufgesprungen. Möchte der Konsument kein klassisches Pay-TV-Abo abschließen, so kann er dennoch aktuelle Serien wie „Game of Thrones“ oder „The Walking Dead“ sehen oder die Spitzenspiele der Bundesliga verfolgen. Schlussendlich gibt es das sogenannte Sky-Ticket. Bei den Sky-Tickets gibt es unterschiedliche Varianten – so stehen den Kunden die Tickets „Supersport“, „Film“ und „Entertainment“ zur Verfügung. Die Tickets können monatlich gekündigt werden – das Angebot erinnert also ein wenig an Netflix. Sportfans haben zudem den Vorteil, dass sie auch nur Tagestickets buchen können. So kann der Kunde ein Ticket für ein Top-Spiel kaufen, muss sich in weiterer Folge auch nicht binden und bezahlt am Ende nur für das Ereignis, das ihn besonders interessiert. Entsprechende Apps, Apple TV oder Chromecast sorgen dafür, dass der Kunde online fernsehen kann, wenn er ein dementsprechendes Ticket kauft.

Sind Streaming-Dienste legal?

Immer wieder haben Konsumenten Bedenken, wenn sie sich entscheiden, nur noch online fernsehen zu wollen. Schlussendlich sind sich viele Verbraucher unsicher, ob die Angebote auch tatsächlich legal sind. Zu beachten ist, dass öffentlich-rechtliche Programme – so etwa ZDF, ARD, WDR und dergleichen – auch durchgehende Streams auf der Homepage anbieten. Auch Privat-Sender bieten derartige Streams an, wobei sich die Online-Angebote oftmals nur auf einzelne Sendungen beschränken. RTL bietet etwa die TV-Now-Mediathek an. Hier stehen zahlreiche Sendungen zur Verfügung, die jederzeit angesehen werden können. In der Regel werden die einzelnen Episoden – wenige Stunden, nachdem sie im Fernsehen gezeigt wurden – online gestellt. In weiterer Folge stehen die Episoden für sieben Tage zur Verfügung.

Das Fazit

Wer online fernsehen will, der hat heutzutage schon verschiedene Möglichkeiten. Am Ende muss sich der Konsument jedoch die Frage beantworten, welcher Dienst die besten Konditionen und auch die meisten Sender hat. Wichtig ist, dass der Konsument – wenn er online fernsehen will – eine gute Internetverbindung hat. Nur so können etwaige Unterbrechungen oder Qualitätseinbußen verhindert werden.


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